Aktuelles

Pressemitteilung zum Dezember-Stammtisch

„Die Entwicklung der Stadt Selb läuft nach Plan“, stellte der Sprecher der Aktiven Bürger, Dr. Klaus von Stetten, bei deren Dezember-Stammtisch in den Weismainer Stuben zufrieden fest. Er freute sich, neben Oberbürgermeister Uli Pötzsch auch neue junge Gäste begrüßen zu können, die sich für die Stadtpolitik interessieren.

Seit Mitte November liege allen Stadträten ein Plan vor, der die jährlichen Ausgaben für größere Investitionen bis zum Jahr 2022 aufzeige. Über 30 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 24 Millionen Euro wolle man verwirklichen. Die Maßnahmen seien mit den vorhandenen Fördermöglichkeiten abgestimmt. Der Eigenanteil der Stadt betrage 6,3 Millionen Euro. „Gleichzeitig werden wir den städtischen Haushalt weiter konsolidieren und Schulden abbauen“, erläuterte von Stetten. In den letzten drei Jahren sei es mit Hilfe einer verantwortungsvollen Finanzpolitik gelungen, die Schulden der Stadt um mehr als 15 Millionen Euro deutlich unter die 30 Millionen-Euro-Grenze zu drücken. Enthalten sei im Investitionsplan die Erschließung von innerstädtischen Baugebieten. Derzeit würde die Stadtverwaltung mit Hochdruck an der Bereitstellung von konkret vier Baugebieten arbeiten, ergänzte Uli Pötzsch.

 

Stadträtin Ramona Jülke-Miedl sprach die Entwicklung der zentralen Innenstadt an. Hier habe man derzeit auch den Gerberplatz im Fokus, berichtete Oberbürgermeister Uli Pötzsch. Es würden bessere Nutzungsmöglichkeiten für den Gerberplatz geprüft. Anwohner, Immobilienbesitzer und Gewerbetreibende seien in den Prozess eingebunden. „Wir wollen mehr Leben auf diesem städtischen Kleinod“, kommentierte Pötzsch das Vorhaben. In diesem Kontext stehe auch die geplante Umgestaltung des Selbbachs im Innenstadtbereich. „Zusammen mit der Kompetenz unserer Abwasserbetriebe und des Wasserwirtschaftsamtes wird der Selbbach mit sanften Maßnahmen zu einem attraktiven Ort inmitten der Stadt entwickelt“, zeigte sich Pötzsch überzeugt. Martin Pape freute sich in diesem Zusammenhang über die kontinuierlich wachsende Nachfrage nach Stadtführungen. Der vom Forum Bremen vorgeschlagene Mobilitätspark beim Bahnhof und die Entwicklung eines grünen „Sportbandes“ von der Pumptrack-Anlage über den Rosenthal-Park bis zum Grafenmühlweiher wurden von den Stammtischlern begrüßt.

 

„Als Ortsverband der Freien Wähler Bayern unterstützen die Aktiven Bürger den Versuch, die leidige Straßenausbaubeitragssatzung notfalls mit Hilfe eines Volksbegehrens abzuschaffen“, stellte Klaus von Stetten fest. Auch in Selb habe man die ungeliebte Satzung unter dem Druck der Aufsichtsbehörden einführen müssen. „Andernfalls wären Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen von rund 10 Millionen Euro verwehrt worden“, schilderte Uli Pötzsch die Situation. Klaus von Stetten zeigte auf, dass die Satzung vielerorts nicht angewendet werde und die Straßen nur noch notdürftig geflickt würden. Eine gerechte Beteiligung der Anlieger gebe es nicht. Den Bürgern seien jahrzehntelang Kfz- und Mineralölsteuern abgeknöpft und nur teilweise für den Straßenbau eingesetzt worden. Das ließen sich die Bürger nicht mehr gefallen. „Es gibt nur eine Lösung: Abschaffung der Ausbaubeitragssatzung, wenn es sein muss über ein Volksbegehren“, schloss von Stetten den Abend.

 

 

Dr. Klaus von Stetten

 

Selb, 09.12.2017

 

Brunnenfigur am Gerberplatz (Foto: Miedl)
Brunnenfigur am Gerberplatz (Foto: Miedl)

Pressemitteilung zur Jahreshauptversammlung 2017

„Das zurückliegende Jahr war für die Stadt Selb und die Stadtpolitik erfolgreich“, resümierte der Vorsitzende der Aktiven Bürger, Dr. Klaus von Stetten, bei der Begrüßung. Rund 30 Mitglieder waren zu der diesjährigen Jahreshauptversammlung in die Gaststätte Eisstadion gekommen. Er bedankte sich bei den Mitgliedern für die Unterstützung und das vielfältige Engagement in zahlreichen gesellschaftlichen Organisationen der Stadt. „Die Auftritte der Aktiven Bürger im Internet und den sozialen Medien stoßen auf großes Interesse“, stellte von Stetten fest. Die digitale Kommunikation gehöre heute zu einer modernen Stadtpolitik. Zudem seien die öffentlichen Monats-Stammtische der Gruppierung gut besucht. Bei Jochen Kuhn bedankte sich der Vorsitzende für eine wieder sehr gelungene und informative Wiesenfestbroschüre.

 

In seinem Grußwort ging Oberbürgermeister Uli Pötzsch dann auf einige wichtige Themen aus dem vergangenen Jahr ein. „Selb hat jetzt einen Fahrplan für die Zukunft“. Die Finanzen der Stadt seien geordnet. In den letzten drei Jahren sei es gelungen, die Schulden der Stadt von rund 40 Millionen Euro auf aktuell 27 Millionen Euro zu reduzieren. Und die mittelfristige Tendenz lasse einen weiteren Abbau der Verbindlichkeiten erwarten. Vor vier Jahren sei man noch von einem Anwachsen der Schulden auf 60 Millionen Euro in den nächsten Jahren ausgegangen. Trotz der gelungenen Konsolidierung habe man mit Maß und Ziel investiert. „Wir haben für 2018 einen Haushalt aufgestellt, den Stadtrat und Aufsichtsbehörden mit gutem Gewissen genehmigen können“, so Pötzsch weiter.

 

Mut für Veränderungen – unter diesem Motto stünden die drei Projekte, die unabhängig voneinander vorangetrieben würden: Factory In, Bebauung des Bürgerparks und Neugestaltung von Marienstraße und Storg-Gelände. Gleichzeitig werde mit viel Energie an den Bayerisch-Tschechischen Freundschaftswochen und den damit verbundenen Gestaltungsprojekten gearbeitet. Die Nachbarstadt Asch habe nun das offizielle Signal der tschechischen Regierung zur Teilnahme an den Freundschaftswochen erhalten. Das ehemals als Youth-Hostel geplante FAM und das benachbarte JAM hätten jetzt gute Konzepte und würden hervorragend angenommen. In die städtische Eishalle sei eine Millionensumme verbaut worden. Damit habe man begonnen, den jahrelangen Investitionsstau dort abzubauen. Die Stadt wachse wieder. Immer mehr junge Menschen würden nach Selb ziehen. Auch kleine Dinge seien 2017 gemeinsam gelungen. „Es freut mich einfach, den ersten Porzellanbrunnen der Stadt wieder sprudeln zu sehen“, schloss Pötzsch seine Ausführungen.

 

Klaus von Stetten berichtete anschließend aus der Stadtratsfraktion. Erfreulich seien die sachlichen Diskussionen im Stadtrat, auch wenn die drei Fraktionen manchmal abweichende Meinungen vertreten würden. „Oberbürgermeister Pötzsch polarisiert nicht, sondern integriert und respektiert alle Stadträte“, stellte von Stetten fest. Das gute Klima im Stadtrat sei eine Voraussetzung, die großen Pläne für die Stadtentwicklung in die Tat umzusetzen. 2017 sei es gelungen, die flächendeckende Versorgung der Stadt mit schnellem Internet abzuschließen. „Das ist ein wesentlicher Standortfaktor für die Stadt“, freute sich von Stetten. Damit habe man schneller als in anderen bayerischen Regionen die Basis für eine weitere Verbesserung der Internet-kapazitäten geschaffen.  Die jungen Selberinnen und Selber stünden im Fokus der Aktiven Bürger. Sie seien die Zukunft der Stadt. Nach dem Wave Garden sei es 2017 gelungen mit Hilfe der Wirtschaftsunternehmen den Pumptrack an der Ascher Straße und damit eine weitere Attraktion für die Jungen und Junggebliebenen zu schaffen. In diesem positiven Konsens sähen die aktiven Bürger auch den geplanten Bikepark auf dem Kornberg. „Vor allem junge Menschen mit dem Rad in die Natur bringen“, das sei die Kernidee des Projekts. Ein anderer Schwerpunkt der Stadtpolitik sei die Bereitstellung von Bauplätzen. Hier sei nun der Durchbruch für zwei Gebiete gelungen. Mit dem dort angewendeten „Baulandumlegungsverfahren“ könne man die Grundstückseigentümer fair an der Entwicklung beteiligen. Oberbürgermeister und Bauverwaltung hätten drei Jahre lang intensiv verhandelt und die Versäumnisse der Jahre vorher aufgearbeitet.

 

Bei der anschließenden regen Diskussion wollte Gerd Wolfrum den Stand zum Neubau der Schule für Produktdesign erfahren. Oberbürgermeister schilderte die bisherige Entwicklung und teilte mit, dass der Stadtrat noch dieses Jahr über die Baufläche auf dem ehemaligen Gelände der Hutschenreuther B Beschluss fassen werde. Günter Heinrich regte an, einen der nächsten Stammtische im wieder bewirtschafteten Naturfreundehaus abzuhalten.

 

Dr. Klaus von Stetten

Selb, 10.11.2017

 

Bericht vom Oktober-Stammtisch

 

„Wir Aktiven Bürger machen uns Gedanken, wie wir die Zukunft in Selb positiv mitgestalten können“, kommentierte der Sprecher der Interessengemeinschaft die Entwicklung beim Factory In. Überlegungen, warum ein modernes Factory Outlet nicht funktionieren könne, wolle man anderen überlassen. Dass der Stadtrat einstimmig die Änderung des Bebauungsplans befürwortet habe, zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei. Die 25 Besucher des Stammtisches diskutierten dann über die Verkehrsanbindung und die Gestaltung der Parkplätze. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, ob die Flächen komplett versiegelt werden müssten. Siegfried Glässel schlug vor, die Parkflächen durch Parkhäuser zu konzentrieren. Einhellig war man der Auffassung, dass die Ampelkreuzung beim Rotkreuzheim durch einen Kreisverkehr ersetzt werden könnte, um einen reibungslosen Verkehrsfluss zwischen Autobahn und dem neugestalteten Einkaufszentrum zu gewährleisten.

Anklang fand auch die Idee, einen behindertengerechten, fahrerlosen Elektro-Mini-Bus wie in  Bad Birnbach als gefördertes Pilotprojekt zwischen dem Rosenthal-Outlet-Center und dem Factory In einzusetzen. Ein weiteres Thema war der öffentliche Personennahverkehr im Landkreis. Dr. Wolfgang Kaiser wies darauf hin, dass eine „Express-Buslinie“ zwischen Selb und Marktredwitz mit einer einzigen zentralen Zwischenhaltestelle zum Beispiel am Thiersheimer Plärrer längst überfällig sei. Klaus von Stetten bemerkte dazu, dass das Pilotprojekt „Baxi“ im Landkreis Tirschenreuth bereits seit März 2014 laufe, während man im Landkreis Wunsiedel noch immer Daten sammeln würde. „Ein öffentlicher Personenverkehr, der auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht sollte mit mehr Elan verfolgt werden!“

 

Stadträtin Anneliese Schade erläuterte dann die Pläne für die Erneuerung des „Roten Fadens“. Es seien unter anderem neue Stationen und Granitplatten mit Porzellanintarsien vorgesehen. Man müsse jetzt abwarten, wie das Projekt gefördert werde. Entsprechende Anträge seien bereits gestellt.

 

Abschließend wurde über die Zukunft der Jahnturnhalle intensiv diskutiert. Der Vorsitzende der Turnerschaft Selb habe in der jüngsten Ausgabe der Vereinszeitung zurecht auf die ungewisse Zukunft des stadtbildprägenden Gebäudes mit deutlichen Worten hingewiesen. „Nachdem sich die bayerische Staatsregierung trotz immenser Steuereinnahmen bis heute nicht an ein effektives Förderprogramm für ältere Sporthallen heranwagt, müssen wir vor Ort die Initiative ergreifen“, erklärte Klaus von Stetten. Der Verein habe bereits eine immense Summe in die Innensanierung gesteckt. Stadt und Turnerschaft müssten sich noch dieses Jahr an einen Tisch setzen um Fördermöglichkeiten zu prüfen, die Gesamtkosten für eine Komplettsanierung zu ermitteln und ein Nutzungskonzept für die in die Jahre gekommene Halle zu definieren. Im Landkreis gebe es 15 sanierungsbedürftige Sporthallen mit einem geschätzten Investitionsstau von 6 Millionen Euro.

 

Dr. Klaus von Stetten

 

Selb, 08.10.2017

 

Außenansicht der Jahnturnhalle in der Jahnstraße                              Foto: Florian Miedl
Außenansicht der Jahnturnhalle in der Jahnstraße Foto: Florian Miedl

Bericht vom September-Stammtisch

 

„Das Festival Mediaval wird einmal mehr zeigen, welchen herausragenden Stellenwert Selb als Veranstaltungsort in der Region hat“. Mit dieser Feststellung begrüßte Dr. Klaus von Stetten, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft, Oberbürgermeister Uli Pötzsch und rund 25 Besucher des Stammtisches im Restaurant Schützengarten. Der Selber Goldberg sei inzwischen ein Magnet für Gäste aus ganz Europa geworden. Die Stadt weiter zu entwickeln hätten sich die Aktiven Bürger auf die Fahnen geschrieben. Dabei seien Ideen gefragt, die nicht immer den Stadtsäckel belasten müssten. Das hätten die von den Aktiven Bürgern initiierten Projekte Seniorenbus, Wave Garden und Pumptrack gezeigt. Für die Bayerisch-Tschechischen Freundschaftswochen 2023 gehe es jetzt auch darum, rechtzeitig gute Vorschläge zur konkreten Ausgestaltung der genehmigten Projekte einzubringen. Große Zustimmung erhielt der Vorschlag von Stadträtin Anneliese Schade, im Rosenthal-Park Wasserspiele, wie etwa auf dem Place Massena in Nizza mit Lichtgestaltung, und am Grafenmühlweiher oder Selbbach einen Wasserspielplatz für Kinder zu schaffen. Jochen Kuhn schlug vor, den Rosenthal-Park zusätzlich mit einem kleinen Amphitheater mit Bühnen-Pavillon für Open-Air-Veranstaltungen aufzuwerten. Unverzichtbar seien in beiden Parks freie WLAN-Hotspots, ergänzte Stadtrat Michael Sporer. Der Zugang zum Park und eine bessere Verbindung zum Wohngebiet Kappel für Fußgänger waren ebenfalls ein Thema des Stammtisches. Im vorderen Bereich könnte man, so Martin Pape, durch Ausforstung einen besseren Einblick in den Park gewähren und eventuell einige Parkplätze für gehbehinderte Menschen und Mütter mit Kleinkindern schaffen. „Ein Fußweg vom ehemaligen Bahnhofshauptgebäude direkt in die Kappel könnte den Weg durch die Bahnunterführung ersparen“, bemerkte Siegfried Glässel. Auch eine Fußgängerbrücke von der Kappel zum tiefer liegenden Park wäre eine Überlegung wert. Einig waren sich die Stammtischbesucher, dass es mit Hilfe der diskutierten Attraktionen gelingen könnte, mehr Leben in den Park zu bringen.

 

Anneliese Schade stellte anschließend die bereits andernorts umgesetzte Idee einer „Mitfahrbank“ vor. Einfach hinsetzen und mitgenommen werden. So gehe das einfache Prinzip der „Mitfahrbank“. In Sparneck im Nachbarlandkreis Hof werde das seit Herbst 2016 ausprobiert. Solche Bänke böten zum Beispiel in den Ortsteilen von Selb die Möglichkeit, außerhalb des Linienbusverkehrs nach Selb oder die Nachbarorte zu kommen. Wichtig sei dabei die Vernetzung mit den Nachbarorten und eine intensive Bewerbung, zum Beispiel in den sozialen Medien.

 

Günter Heinrich schlug vor, einen öffentlichen Bücherschrank aufzustellen, wie das in Hof praktiziert werde. Man könnte Bücher entleihen, aber auch Bücher, die man selbst nicht mehr brauche, dort hineinstellen.

 

Die Stammtischbesucher interessierten sich auch für den aktuellen Stand der geplanten Investitionen zwischen Storg und Factory In. Oberbürgermeister Pötzsch verwies auf die Sitzung des Stadtrates am Abend des 27. September. Der Vertreter der Investorengruppe Patrick Müller werde den Stadtrat im öffentlichen Teil über die positive Entwicklung des Projekts informieren. 

 

 

Dr. Klaus von Stetten

Selb, 9.9.2017

 

Bericht vom August- Stammtisch

 

Es sind, wie meistens, einige wenige, die ein friedliches Zusammenleben stören. Zu dieser Erkenntnis kamen die Mitglieder der Interessengemeinschaft Aktive Bürger bei ihrem jüngsten Stammtisch in den Weismainer Stuben. Die Störer in Selb, das sind zur Zeit einige wenige Jugendliche, die gerne laut und schnell Auto fahren. Ihr Treiben auf dem Parkplatz beim Hallenbad und auf der Kappel hatte die Fraktion CSU/Freie Wähler veranlasst, das Thema in der jüngsten Sitzung des Stadtrates zu diskutieren. Einen konkreten Vorschlag, was zu tun wäre, hatte die Fraktion der Liste 1 jedoch auch nicht.

 

Die Aktiven Bürger nahmen daraus unter anderem folgende Erkenntnisse mit: Es ist schwer, das Problem endgültig aus der Welt zu schaffen. Es ist aber vor allem wichtig, die Jugendlichen in Selb nicht alle in einen Topf zu werfen und zu verteufeln.

 

Beim Stammtisch erklärte Stadträtin Ramona Jülke-Miedl: Die Polizei, die immer wieder wegen Störer gerufen werde, habe schon vieles getan. So seien in der gesamten Region etwa 40 Anzeigen erstattet und 100 Strafen wegen nicht zugelassener Fahrzeuge erteilt worden. „Wir müssen aber auch sehen, dass die Beamten Wichtigeres zu tun haben, unter anderem für Kriminaldelikte im ganzen Landkreis zuständig sind.“

 

Die Aktiven Bürger setzen deshalb gleichzeitig auch weiter auf den Dialog und fänden den Vorschlag von Oberbürgermeister Pötzsch und der SPD-Fraktion gut, zu einer Versammlung für die Bewohner der Kappel - und auch für Jugendliche - einzuladen. „Die haben sich nämlich vom jüngsten CSU-Stammtisch nicht angesprochen gefühlt“, sagte Stadträtin Anneliese Schade. Und mit vielen von ihnen sei durchaus zu reden, was im übrigen Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch auch schon wiederholt getan habe. Aber natürlich komme es auch vor, dass Anwohner beschimpft würden, wenn sie um Ruhe bitten, wandte Heinz Schade ein.

 

Die Mitglieder diskutierten verschiedene weitere Möglichkeiten, die sich der Stadt Selb bieten könnten: Bodenschwellen seien nach Auskunft des Bauamtes sehr laut. Ketten, die den Platz sperren, könnten wohl relativ leicht geknackt werden. „Und wenn wir die wenigen Störer von diesem Platz weg bringen, suchen sie sich einen anderen“, zeigte Ramona Jülke-Miedl die Grenzen auf. Man könne nicht alle freien Plätze in Selb absperren. Auf den ersten Blick erschiene eine Maßnahme, wie sie die Stadt Weiden auf einem Platz ergriffen hat, möglich: eine äußerst strenge Nutzungsordnung. „Aber auch die muss überwacht werden.“ Deshalb habe man in Weiden bereits Abstriche machen müssen und die Bestimmungen wieder „aufgeweicht“.

 

Die Stadtratsmitglieder berichteten dann über die jüngsten Workshops zur Image-Bildung der Stadt im Rahmen der Bayerisch-Tschechischen Freundschaftswochen. Selb stehe für Porzellan, im erweiterten Sinne für Design und damit auch für Kunst. Letztere beschäftigt einige Aktive Bürger. Siegfried Glässel vermisst einen Koordinator, der verhindert, dass Kunstwerke nahezu beliebig in der Stadt verteilt werden. „Manche Kunstwerke, wie die in dem ehemaligen Park zwischen Post und Bahnhof, sind regelrecht verschenkt“, pflichtete ihm Wolfgang Neidhardt bei. Eine der Aufgaben bei den Freundschaftswochen sei es deshalb, große Park- und Freiflächen zu schaffen und gezielt zu bestücken, meinten Anneliese und Heinz Schade.

 

Auf Nachfragen einiger Mitglieder nach Neuigkeiten bei den Plänen für die neue Nutzung von Factory In und Storg bat Ramona Jülke-Miedl um Geduld: „Das Verfahren ist unglaublich aufwändig.“ Investor Müller wolle aber in der September-Sitzung des Stadtrates seine Planungen konkretisieren. Eine Maßnahme im Rahmen des Masterplanes Innenstadt findet laut Anneliese Schade schon demnächst statt: Im September würden die Verkehrsströme gezählt. Das lege dann eine Basis für ein Verkehrs-Gutachten. Dieses wiederum sei eine wichtige Grundlage für die weiteren Planungen.

 

Klaus von Stetten

Selb, den 04.08.2017

 

Kommentar zum "Brennpunkt Kappel" im Stadtrat

„Der Bericht des Oberbürgermeisters und des Chefs der Polizeiinspektion hat gezeigt: Verwaltung und Polizei kümmern sich bereits seit geraumer Zeit um die beiden Brennpunkte auf der Kappel.

 

Wenn die Liste 1 (CSU/FWS) bei der Verwaltung einmal nachgefragt hätte, wäre sie besser informiert gewesen.

 

Die Sorgen der Anwohner sind sowohl im Bereich Schönwalder Weg, als auch am Hallenbadparkplatz berechtigt.

 

Am Schönwalder Weg wurden verschiedene Versuche gemacht den Verkehr zu beruhigen.  Diese wurden von den Anwohnern allerdings unterschiedlich bewertet. Das macht eine Lösung nicht leichter. Die letzte Möglichkeit wäre, die hintere Zufahrt zur Kappel zu sperren. Auch diese Variante wird von den Kappelbewohnern sehr unterschiedlich kommentiert. Ich kann mich dafür nicht begeistern.

 

Beim Hallenbadparkplatz entsteht Unruhe nicht durch junge Menschen im Allgemeinen, sondern durch wenige, scheinbar unbelehrbare Unruhestifter, die eine friedliche Mehrheit dort auf dem Parkplatz in Verruf bringen. Alle jungen Menschen, die sich dort treffen, über einen Kamm zu scheren, wäre ungerecht. Wichtig ist es, die wenigen Unruhestifter zu identifizieren.

 

Die Anwohner zu einem Gespräch in der Hallenbadgaststätte einzuladen war eine gute Idee. Noch besser wäre es gewesen, die jungen Leute, die sich auf dem Parkplatz treffen mit einzuladen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

 

Der einzige Lösungsansatz, der dem vorliegenden Antrag zu entnehmen ist, ist der vage Verweis auf Bodenschwellen, die zu langsameren Fahren verleiten sollen. Davon kann ich nur abraten. Das Überfahren von Bodenschwellen macht auch bei niedrigen Geschwindigkeiten noch mehr Lärm. Deshalb hat die Stadt ja auf Wunsch der Anwohner die Pflasterschwellen bei der nahen Kappeleinfahrt kürzlich erst entfernt.

 

Miteinander reden, dokumentieren, was passiert und die wirklich Schuldigen für die Ruhestörung einzeln identifizieren wird der richtige Weg sein, den die Verwaltung bereits längst geht.

 

Nicht gut ist, wenn Nöte der Bewohner politisch instrumentalisiert werden, mit einem Antrag wie er uns vorliegt, der aber zur Lösung nichts Konkretes beiträgt. Auf so etwas kann man verzichten. Einmal mehr wird die Verwaltung der Stadt Selb in ein schlechtes Licht gestellt. „Die machen ja nichts“. Das stimmt nicht.

 

Der Antrag heute war völlig überflüssig, wir Aktive Bürger werden ihm nicht zustimmen.

 

Aber wir werden mit allen, die sich ernsthaft und ohne politischen Hintergedanken mit dem Thema befassen wollen, der Stadtverwaltung helfen, einen Weg auf der Kappel zu finden, der nicht noch tiefere Gräben aufreißt.“

 

 

 

Klaus von Stetten, Fraktionsvorsitzender Aktive Bürger in der Stadtratssitzung am 26.07.2017

Bericht vom Juni-Stammtisch

Foto: Florian Miedl
Foto: Florian Miedl

„Wir wollen ein bisschen Ordnung schaffen in der Stadt und den schwächeren Verkehrsteilnehmern helfen.“ Dr. Klaus von Stetten, der Sprecher der Aktive Bürger, nahm den Mitgliedern der Interessengemeinschaft die Sorge, von nun an würden Parküberwacher mit der harten Keule diejenigen bestrafen, die in Selb ihr Fahrzeug nicht ganz exakt innerhalb der eingezeichneten Parkbuchten abstellen. Die Überwacher seien angehalten, unter anderem diejenigen zu verwarnen, die völlig außerhalb der eingezeichneten Parkräume oder in diesen stundenlang das Auto stehen ließen, sagte von Stetten laut einer Pressemitteilung beim jüngsten Stammtisch der Aktiven Bürger in der Gaststätte Eisstadion. Wer sich an die Regeln halte, habe nichts zu befürchten. „Schulbusse kommen teilweise nicht mehr durch, etwa an der Ecke Ludwig-/Bahnhofstraße“, ergänzte Horst-Dieter Menne. Ein weiterer neuralgischer Punkt, an dem die privaten Kontrolleure tätig werden sollen, ist laut von Stetten neben der Ludwigstraße der Bereich rund um das Finanzamt. Er verwies ferner darauf, dass es, etwa hinter dem Brauhaus, genügend und kostenlose Parkplätze gebe. „Von dort aus ist man in höchsten drei Minuten im Stadtzentrum.“

Ein Verkehrsproblem der etwas anderen Art war Thema bei der jüngsten Stadtratssitzung gewesen: Lärmbelästigung, vor allem rund um den Place de Beaucouzé. Bei diesem Thema ging der Sprecher selbstkritisch auf Ursachensuche: Dort fehlt eine Begrünung, und es gibt keine Hindernisse. Vielleicht, so von Stetten, sei es eine Überlegung wert, den Place de Beaucouzé zu verlegen, etwa in den Rosenthal-Park und an dessen derzeitigen Standort Parkplätze anzulegen. Ein Place de Beaucouzé im Grünen würde der Vorliebe der französischen Freunde für das Picknicken Rechnung tragen. Diese Idee müsse aber auch mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft abgestimmt werden.

Der Rosenthal-Park soll laut Stadtratsbeschluss als eine der ersten Maßnahmen für die bayerisch-tschechischen Freundschaftswochen verschönert werden. Hier könnte sich Michael Sporer beispielsweise einen Wasserspielplatz für Kinder vorstellen.

Der brachte das Gespräch auf das Thema Eishalle, deren Sanierung bekanntlich keine staatliche Förderung genießt. „Sie hat eine Wirkung weit über die Stadt hinaus, ähnlich wie etwa unser Rosenthal-Theater und die Luisenburg in Wunsiedel“, stellte von Stetten fest. Deshalb hätte auch diese städtische Einrichtung überregionale Unterstützung verdient.

Martin Pape erkundigte sich beim Stammtisch nach der Zukunft des Selber Kinos. „Das wird so, wie es jetzt ist, kaum weiter existieren können“, sagte Klaus von Stetten. Er kann sich stattdessen ein Themenkino mit Gastronomie vorstellen. In den vergangenen Wochen habe Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch schon mehrere Gespräche zu diesem Thema geführt.

Abschließend erklärte der Sprecher der Aktiven Bürger, warum der Stadtrat bei der jüngsten Sitzung nichtöffentlich über ein Förderprogramm für innerstädtische Immobilien diskutiert hat: „Wir mussten erst einmal den Rahmen für das Fördergebiet und den Umfang der Förderung festlegen und hoffen jetzt, dass mehr Bürger in den Genuss von Zuschüssen kommen.“ Eine Diskussion in aller Öffentlichkeit hätte dieser Absicht zum jetzigen Zeitpunkt nur schaden können.

Tolle Idee!

„Der Mixer reid me fei scho zan Wegschmeißen, dean howe doch nu gouer njat lang" oder: „Etz ist doch plötzle ma Stöll assn Leim ganger, wou gehe denn da hie?“ Solche oder ähnliche Probleme tun sich für den einen oder anderen Mitbürger schon fast täglich auf, und da ist guter Rat teuer.
Das hat Gerd Bock, der zweite Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt Selb, erkannt, und es wurde in ihm die Idee geboren, auch in Selb, so wie in vielen anderen Städten geschehen, ein Reparatur-Café einzurichten. Er stellte seine Idee im Seniorenbeirat vor, man fand sie gut und beauftragte ihn, dieses Projekt zu leiten und zu einem Abschluss zu bringen.
Zunächst ging es für ihn darum, eine entsprechende Einrichtung zu finden, wo solche Reparaturen durchgeführt werden können. Fündig wurde er dabei im JAM. Dort hatte er bei einer früheren Besichtigung einen Raum gesehen, in welchem Hobelbänke, Kappsäge, Bohrständer und vieles mehr an Werkzeugen vorhanden war. Seine Nachfrage bei Oberbürgermeister Uli Pötzsch und der Leiterin des JAM, Silke Fischer, fand offene Ohren, und es wurde sofort volle Unterstützung zur Verwirklichung der Idee zugesagt. Silke Fischer: „Eine hervorragende Idee. Endlich findet dieser Raum eine Belebung. Bislang konnten wir darin niemand werkeln lassen, weil keine fachmännische Anleitung und Aufsicht vorhanden war."
Nun mussten entsprechende ehrenamtliche Fachleute gesucht werden. Gefunden wurden sie in dem Schreiner Manfred Pöhlmann und dem Elektriker Dieter Rosenbaum. Beide waren auf Nachfrage von Gerd Bock sofort von der Idee überzeugt und erklärten sich bereit, in dem Reparatur-Café mitzuwirken. Und so traf man sich dieser Tage im JAM gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und besprach Einzelheiten. Festgelegt wurde, dass das Café zunächst jeweils am ersten Donnerstag im Monat in der Zeit von 15 bis 17 Uhr geöffnet ist. Sollte sich im Laufe der Zeit eine große Nachfrage zeigen, können eine zeitliche Verlängerung oder ein zweiter Tag ins Auge gefasst werden.

Zu dem Reparatur-Café ist einiges Grundsätzliches festzustellen, so Bock:
* Träger ist der Seniorenbeirat und damit die Stadt Selb
* die Aktivitäten des Reparatur-Cafes finden kostenlos und auf ehrenamtlicher Basis
statt
* Reparaturen werden - unter Anleitung von Reparaturfachleuten - soweit möglich -
von den Besuchern selbst durchgeführt
* die Reparaturen an Gegenständen geschehen auf eigenes Risiko der Besucher
* eine Haftung für Schäden infolge von Reparaturempfehlungen oder Reparatur-
anleitungen, sowie entstandene Schäden an zur Reparatur mitgebrachten
Gegenständen ist ausgeschlossen
* es wird keine Garantie für reparierte Geräte übernommen
* vor der Reparatur ist vom Besitzer eine Haftungsausschlusserklärung zu unter-
schreiben
* repariert werden nur Kleingeräte. Nicht im Programm sind z.B. Waschmaschinen,
Fernsehgeräte, Kraftfahrzeuge und Ähnliches (Entscheidung auf Nachfrage)
* Kosten für Ersatzteile sind vom Besucher zu übernehmen
* die Entscheidung, ob das jeweilige Gerät repariert wird, treffen die Fachleute vor Ort
* für den An- und Abtransport der Gegenstände sind die Besucher verantwortlich
* Reparaturen außer Haus sind nicht möglich
* sollten die Fachleute zu der Überzeugung gelangen, dass eine Reparatur in keinem Verhältnis zu den entstehenden Kosten für Ersatzteile steht, wird dem jeweiligen Besitzer geraten, das Gerät zu entsorgen und sich im Fachgeschäft ein neues anzuschaffen

Die Grundidee für das Reparatur-Café ist, Mitmenschen die Möglichkeit zu geben, Liebgewordenes unter fachmännischer Anleitung selbst wieder funktionsfähig zu machen oder den Gegenstand kostenlos reparieren zu lassen. Dabei steht der zwischenmenschliche Bereich im Vordergrund, man soll miteinander, vielleicht bei einer Tasse Kaffee, ins Gespräch kommen und dem teilweise tristen Alltag für einige Zeit entfliehen können. Das ist älteren Menschen sehr oft ein großes Bedürfnis. Asylsuchenden, handwerklich begabten Mitmenschen wird die Gelegenheit gegeben, sich hier mit einzubringen, womit zur Integration ein großer Schritt getan würde.

Die Nachfragen bei anderen Betreibern von Reparatur-Cafés, so Bock, haben durchwegs ergeben, dass es mit Handwerkern und Geschäften diesbezüglich keine Probleme gibt. Konkurrenzdenken ist nirgendwo bekannt geworden, weil für derartige kleine Aufträge kein Interesse besteht und der Handwerker im Vergleich zu seiner erbrachten Leistung relativ viel verlangen muss. Und ist der Reparaturaufwand durch den ehrenamtlichen Fachmann im Café zu hoch oder sind die Ersatzteile recht teuer, so verweist er zur Neuanschaffung ja sowieso an das Fachgeschäft.

„Nun, die Voraussetzungen sind geschaffen und jetzt gilt es, das Reparatur-Café publik zu machen und auf reges Interesse zu hoffen. Und wenn nach der Reparatur vielleicht der eine oder andere „Zwickl" in die Spendenbox geworfen wird, sind wir natürlich auch nicht böse", so Bock. Schließlich müssten ja immer wieder einmal Kleinteile gekauft werden, und die würden dann von den Spenden bezahlt.
Fragen oder Wünsche zum Reparatur-Café und Anmeldungen von Reparaturen an Gerd Bock, Tel: 09287-1434

Bericht vom Mai-Stammtisch

Foto: Florian Miedl
Foto: Florian Miedl

Der monatliche Stammtisch der Aktiven Bürger fand erstmalig bei Randa und Jam Hamscho in der „Jahnstube“ statt. Im neu gestalteten und gemütlich ausgestatteten Vereinsheim der Turnerschaft Selb kam beim Genuss arabischer Spezialitäten eine rege Diskussion in Gang. Hauptthema des Abends war natürlich der vorgestellte Masterplan zur Umgestaltung der Selber Innenstadt. Nach einhelliger Meinung bietet dieser Konzeptentwurf große Chancen, sukzessive in die Realität umgesetzt zu werden.
Stadträtin Anneliese Schade betonte, dass vor allem die an der Entwicklung des Masterplans beteiligten Bürger die Richtung dafür vorgegeben hätten. Investor Patrick Müller und die Munitor GmbH würden flexibel auf die Vorstellungen der Stadt und ihrer Bürger eingehen. Bei der Vorstellung des Masterplans wurde von allen Beteiligten das überaus große Engagement der Selber mit konstruktiv kritischen Beiträge in den Arbeitsgruppen lobend erwähnt. Für Klaus-Martin Hesse und Martin Karsten – Projektentwickler der beauftragten Firma FORUM-BREMEN – stellte das gar ein Novum unter vergleichbar großen Städten dar. Entsprechend wichtig nehme auch der Investor die Anregungen aus der Bevölkerung und lasse sie in seine Planungen einfließen. So soll unter anderem vor Veröffentlichung weiterer Details zum City-Outlet ein Verkehrskonzept erarbeitet werden, das den innerstädtischen Verkehr sowie die Zu- und Abfahrt zu den Outletbereichen neu ordnen will.
Die sehr gute Zusammenarbeit mit allen Entscheidungsträgern und der Verwaltung sei vom Investor ebenso gelobt worden wie die Bereitschaft von über 40 Eigentümern, ihre Häuser und Wohnungen zugunsten einer positiven Stadtentwicklung aufzugeben. „Der Neubau eines mehrgeschossigen Hauses im jetzigen Bürgerpark, das im Erdgeschoss die Stadtbücherei beherbergen wird, soll vielen Hauseigentümern aus dem Bereich Marienstraße eine neue Heimat in der zentralen Innenstadt schaffen“, erläuterte Anneliese Schade. In Kürze werde ein Antrag für dieses Bauvorhaben gestellt.
Stadtrat Michael Sporer wies auf die äußerst positive Tatsache hin, dass die Entwicklung des Masterplans, die Planungen des STORG- und Factory In-Investors und die Vorbereitungen für die Bayerisch-Tschechischen Freundschaftswochen parallel laufen und somit alle drei Investitionsmaßnahmen sich gegenseitig ergänzen werden.
17 Einzelprojekte in fünf Bereichen umfasse der Masterplan für die zentrale Innenstadt, deren Gesicht dadurch nachhaltig verändert und modernisiert werde. Durch den Abriss des ehemaligen NKD-Marktes in der Ludwigstraße beginne man bereits mit der Umsetzung in ersten Bereichen. In den kommenden Wochen schließt sich sie Gestaltung der neu geschaffenen Freiflächen zwischen Ludwigstraße und Schillerstraße an und mit dem Projekt „Wir2-My2“ des Kunstvereins Hochfranken werde dort ein künstlerischer Schlusspunkt gesetzt.
Die Stammtischbesucher waren sich nach intensiver Diskussion einig, dass die derzeit geplanten Projekte eine mutige Investition in die Zukunft seien.