|
Von Stetten fordert ZEF-Beitritt der Stadt
Geht es nachdem Willen der Aktiven Bürger, wird die Stadt Selb der ZukunftsEnergie Fichtelgebirge (ZEF) beitreten. Wie Sprecher Dr. Klaus von Stetten am Sonntag mitteilte, stellt die Stadtratsfraktion der Aktiven Bürger zur Sitzung am 1. März folgenden Antrag: Der Stadtrat Stadtrat möge beschließen, zur öffentlichen Stadtratssitzung am 29. März den Geschäftsführer der ZukunftsEnergie Fichtelgebirge (ZEF), Marco Krasser einzuladen, um von ihm aus erster Hand über die ZEF informiert zu werden." Anschließend solle der Stadtrat beraten und über einen Beitritt der Stadt Selb als weiteren Gesellschafter der ZEF beschließen. Von Stetten begründet den Antrag damit, dass die Stadt Selb die besten Voraussetzungen habe, die vom Bundesparlament beschlossene Energiewende zu unterstützen. Der Einbau der neuen Heizanlage im Hallenbad oder der Verzicht auf eine Photovoltaikanlage auf dem Bauhof hätten gezeigt, dass die politische Führung der Stadt der Energieversorgung Selb-Marktredwitz (ESM) bisher keine zukunftsträchtige Richtung vorgegeben habe. „Wir sind überzeugt, dass die für alle Stadträte sichtbare Bewegung bei dem Thema Energiewende und Energieeffizienz zu neuen Erkenntnissen geführt hat und sie sich für eine zukunftsfähige Zusammenarbeit mit den Kommunen im Landkreis entscheiden werden", schreibt von Stetten.
hier der Wortlaut des Antrages:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die Stadtratsfraktion der Aktiven Bürger stellt folgenden Antrag zur öffentlichen Stadtratssitzung am 01.03.2012:
Der Stadtrat möge beschließen, zur öffentlichen Sitzung des Stadtrates am 29.03.2012 den Geschäftsführer der ZukunftsEnergie Fichtelgebirge (ZEF), Herrn Marco Krasser einzuladen, um von ihm aus erster Hand über die ZEF informiert zu werden. Anschließend soll der Stadtrat beraten und über einen Beitritt der Stadt Selb als weiteren Gesellschafter der ZEF Beschluss fassen.
Begründung:
In der gesamten Bundesrepublik machen sich die Gemeinden und Landkreise auf den Weg, die vom Bundesparlament beschlossene Energiewende in die Praxis umzusetzen. Dies geschieht inzwischen parteiübergreifend. In unserem Landkreis haben einige Kommunen mit der Gründung der ZEF eine Vorreiterrolle übernommen und setzen sehr konkrete Maßnahmen um.
Wir sind der Meinung, dass die Stadt Selb die besten Voraussetzungen hat, diese Entwicklung zu unterstützen. Unsere Energieversorgung (ESM) besitzt die technischen Voraussetzungen, und wir sind sicher, dass sie auf den politischen Willen des Stadtrates auch positiv reagieren kann.
Der Einbau der neuen Heizanlage im Hallenbad oder der Verzicht auf eine Fotovoltaikanlage auf dem Bauhof haben gezeigt, dass die politische Führung bisher keine zukunftsträchtige Richtung vorgegeben hat. Unser Antrag, im Hallenbad ein BHKW einzubauen, hat damals keine Mehrheit gefunden. Wie unsere Delegation kürzlich bei einem Informationsbesuch in Haßfurt erlebt hat, geht es auch anders.
Wir sind überzeugt, dass die für alle Stadträte sichtbare Bewegung bei dem Thema "Energiewende und Energieeffizienz" zu neuen Erkenntnissen geführt hat und sie sich für eine zukunftsfähige Zusammenarbeit mit den Kommunen im Landkreis entscheiden werden.
Die guten Beispiele zeigen, dass durch die Entwicklung alternativer Energie Gewinn erzielt wird. Diese Einnahmeverbesserungen werden bei der Haushaltsgenehmigung von unseren Rechtsaufsichtsbehörden regelmäßig gefordert. Die Investitionen stammen zum größten Teil aus Bürgerbeteiligung.
nächster Artikel zurück
|