Seniorenbus stößt auf großes Interesse


Das von Stadtrat Uli Pötzsch initiierte und organisierte Projekt „Seniorenbus Selb" ist nunmehr seit acht Monaten realisiert und wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Fahrgastzahlen zwischen acht und 15 Personen pro Einzelfahrt sprächen deutlich für eine Verlängerung dieses Projektes, teilt Pötzsch in einer Pressemeldung mit. Aus diesem Grund werde er sehr zeitnah in neue Verhandlungen mit Projektpartnern eintreten.
In den letzten Monaten hätten weitere Discounter und Einzelhändler ihr Interesse signalisiert. Auch die Fahrtroute werde neu überplant, da gegenüber Pötzsch viele Bürger die Bitte nach Haltestellen beispielsweise am Steinbühl und am Rathaus geäußert haben. Auch aus Selb-Plößberg komme der Wunsch einiger Anwohner, an die Seniorenbuslinie angeschlossen zu werden, weil dort zum Jahresende die letzte Versorgungsmöglichkeit schließt, heißt es in der Mitteilung weiter. Reinhard Steeger vom Fichtelgebirgsverein als Vertreter der Selb-Plößberger Vereine und Quartiersmanagerin Heike Bayreuther hätten Pötzsch ebenfalls kontaktiert und ihn gebeten, eine Anbindung einzuplanen. Vertragslaufzeiten und eine von der Regierung von Oberfranken genehmigte Linienkonzession lassen eine schnelle Änderung aber nicht zu. Pötzsch werde trotzdem schon im Januar neue Verhandlungen mit Projektpartnern und Busunternehmen führen, um eine schnelle Erfüllung der herangetragenen Wünsche zu realisieren


Uli Pötzsch vor “seinem” Seniorenbus

Pötzschs derzeit zweites Projekt „Schaufenstervermietung" werde laut Mitteilung von Werbepartnern und Hauseigentümern ebenfalls sehr gut angenommen. Auch hier könne er von einem vollen Erfolg sprechen, da mittlerweile 22 Schaufenster vermietet und noch weitere in Planung seien. Die Nachfrage nach leeren Schaufenstern ist immer noch so groß, sodass Pötzsch auch in den nächsten Wochen noch viele Vermittlungen durchführen wird. Gerade der ihm wichtige Marktplatz mit den vielen Leerständen werde in nächster Zeit vermittelbar sein und durch eine gute Mischung der Werbepartner an Attraktivität gewinnen. Für das Jahr 2012 wünscht sich Uli Pötzsch laut seiner Mitteilung, alle Leerstände flächendeckend bekämpfen zu können, außerdem freut er sich schon auf weitere Projekte.

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